vielen Dank für Ihr Interesse an europäischen Themen und Fragen der Europa-Bildung an Schulen!
Unsere Seiten werden laufend aktualisiert und ergänzt und falls Sie Anregungen zur Weiterentwicklung des Europa-Portals, Dokumentationen von Schulprojekten, Hinweise auf interessante Weblinks usw. haben, freuen wir uns über eine Nachricht an:
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TERMINÄNDERUNG: TEILNAHME NOCH BIS 14.02.2010 MÖGLICH!
CHANCE EUROPA 2020
Welche Chancen eröffnet Europa, insbesondere für Jugendliche? Welche Möglichkeiten bieten sich für Menschen, die keinen Arbeitsplatz finden? Wie organisiert man das Rentensystem in alternden Gesellschaften? Welchen Wert hat eine intakte Umwelt? Wie können die heutigen Bildungssysteme neue Formen des Lernens hervorbringen, die wirklich auf das Leben vorbereiten? Was können junge Menschen selber tun, um ihre Chancen zu verbessern? Und wie können sie Einfluss auf die Politik nehmen, die sie unmittelbar betrifft?
Das Projekt CHANCE EUROPA 2020 besteht aus drei aufeinander folgenden Phasen:
Phase eins: Der onlinebasierte Kreativ-Wettbewerb vom 7. Januar bis zum 14. Mai 2010. Entwickelt in dieser Zeit Eure Zukunftsentwürfe zu einem der Themen, schickt sie uns und nutzt die Chance, Euch zur Teilnahme am Zukunftskongress zu qualifizieren!
Phase zwei: Der Zukunftskongress vom 13. bis zum 18. Juni 2010 in Berlin . Gemeinsam mit 100 anderen Jugendlichen aus Deutschland und Europa entwickelt Ihr fünf Tage lang Zukunftsszenarien zu Themen die Euch wichtig sind. Eure Ergebnisse werden mit unterschiedlichen Medien umgesetzt und zum Schluss VertreterInnen aus Politik und Jugendarbeit präsentiert und mit ihnen diskutiert.
Phase drei: Nach dem Zukunftskongress ist Eure Meinung weiterhin gefragt. Eure Kongressergebnisse werden verbreitet und die Diskussion mit Entscheidungsträgern fortgesetzt. Der Dialog geht weiter.
EU-Ratspräsidentschaft vom 01.01. - 30.06.2010
Spanien übernimmt als erster EU-Mitgliedsstaat nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon die halbjährlich rotierende EU-Ratspräsidentschaft. Der spanische Premierminister José Luis Rodríguez Zapatero wird dabei eng mit dem neuen Europäischen Ratspräsidenten Herman van Rompuy zusammenarbeiten. Van Rompuys zentrale Aufgabe besteht in den nächsten zweieinhalb Jahren darin, die Gipfeltreffen der europäischen Staats- und Regierungschefs vorzubereiten und zu leiten. Die nationalen Präsidentschaften sind hingegen für das Management der einzelnen Fachministerräte der EU zuständig – mit Ausnahme der Treffen der Außenminister, hier trägt die neue EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton die Verantwortung. In Planung und Durchführung wird Spanien von Vorgänger Schweden und Nachfolger Belgien aktiv unterstützt. Über die Pläne Spaniens und die für das nächste Halbjahr geplanten Veranstaltungen können Sie sich auf einer eigens für die Präsidentschaft eingerichteten Webseite informieren.
Spanien hat zudem angekündigt, sich eng mit den beiden nachfolgenden EU-Präsidentschaften Belgien (Juli-Dezember 2010) und Ungarn (Januar-Juni 2011) abzustimmen. Das so genannte ‚Präsidentschafts-Trio’ hat sich ein gemeinsames Logo als Symbol ihrer Partnerschaft ausgesucht . Ihren Angaben zufolge wollen sie damit ein Modell für eine größere Beständigkeit in der Führung der Europäischen Union schaffen.
Die Europäische Union ist eine der reichsten Gegenden der Welt. Nichtsdestotrotz haben 17% der Europäer nicht genügend Mittel, um sich ihre grundlegendsten Bedürfnisse erfüllen zu können.
Armut wird oft mit Entwicklungsländern in Verbindung gebracht, wo Unterernährung, Hunger, und der Mangel an sauberem Trinkwasser zum Alltag gehören. Aber Europa ist ebenso von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen. Nicht so ausgeprägt, aber dennoch zu inakzeptablem Ausmaß. Armut und Ausgrenzung eines einzelnen Individuums führen letztendlich zur Armut einer ganzen Gesellschaft. Europa kann nur dann stark sein, wenn das Potenzial jedes einzelnen voll ausgeschöpft wird.
Solidarität, ein insbesondere in Krisenzeiten wichtiges Konzept, ist einer der zentralen Werte der Europäischen Union. Der Begriff „Union“ ist dabei bezeichnend – angesichts der Wirtschaftskrise sitzen wir alle in einem Boot. Solidarität bedeutet ein Sicherheitsnetz für jeden einzelnen.
Beispiele für Initiativen:
- Alle Teile der Gesellschaft dazu ermutigen, politisches Engagement zu zeigen im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung, auf europäischer wie lokaler Ebene, egal ob öffentlich oder privat
- Jeden einzelnen europäischen Bürger dazu inspirieren, sich am Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung zu beteiligen
- Menschen, die unter Armut und sozialer Ausgrenzung leiden, eine Stimme geben
- Mit Nichtregierungsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft zusammenarbeiten, die sich gegen Armut und soziale Ausgrenzung einsetzen.


